Kategorie: Rezepte

Holunderblütensirup…

Hallo Ihr Lieben,

derzeit bin ich glaube ich recht kreativ in der Küche, statt mit Stempel und Papier. 😀

Am Wochenende war ich bei meinem Vater im Garten und er hat so einen wunderschönen Holunderstrauch, dass ich nicht anders konnte und habe mir ein paar Dolden abgeschnitten und sie verarbeitet. Letztes Jahr habe ich mir auch schon vorgenommen Sirup zu kochen, jedoch war ich zu spät und die Dolden waren schon alle verblüht.

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Um den Sirup herzustellen, benötigt Ihr:

  • 10 große Dolden
  • 1 kg Zucker
  • 1 l Wasser

Bringt das Wasser zum kochen und gebt den Zucker dazu. Wenn sich der Zucker gelöst hat, nehmt den Topf vom Herd und gebt die vorher gewaschenen und ausgeschüttelten Dolden dazu. Jetzt lasst Ihr das ganze 2-3 Tage bei Zimmertemperatur ziehen.

Nach den 2-3 Tagen gebt Ihr alles durch ein Sieb und lasst den Sirup etwas einkochen. Sobald der Sirup die “dickliche” Kondistenz angenommen habt, könnt Ihr Euch auch schon ans abfüllen machen.

Der Sirup ist ungeöffnet 12 Monate haltbar.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim nachkochen. Sollte die eine oder andere von Euch das Rezept testen, würde ich mich freuen, wenn Ihr mir berichtet, wie Euch der Sirup geschmeckt hat.

Liebe Grüße

Diana

Erdbeerzeit!!!

Hallo Ihr Lieben,

bis jetzt habe ich es nicht geschafft, meinen Vorsatz in Taten umzusetzen und öfter mal etwas zu bloggen. Im Moment ist einfach viel bei uns los… Hausbau, Krankheiten, Sommerfeste und natürlich das schöne Wetter, welches uns immer wieder aus der Wohnung lockt. 😀

Derzeit ist wieder die Erdbeerhysterie ausgebrochen. Zumindest bei mir. Ich liebe Erdbeeren einfach über alles. Gestern haben unserer Karls Erdbeerhäuschen wieder 2 kg Körbe angeboten. Die meisten von Euch, die aus dem nord-östlichen Teil Deutschlands kommen, wissen, dass es nichts, aber auch wirklich nichts besseres als dieses Karls Erdbeeren gibt. Und für diejenigen, die Karls nicht kennen und mal an der Ostsee oder in Berlin sind, achtet einfach mal in der Sasion auf die Erdbeerhäuser oder geht auf einen der Karlshafen (perfekt für einen Familienausflug) und gönnt Euch diese kleinen Leckerbissen. Es ist der Waaaahhhnsinn! So genug in Erdbeerträume geschwelgt.

Da auch mir 2 kg Erdbeeren für 1 bzw. 2 Tage zu viel sind habe ich mir gedacht: “Produzierst du einfach mal wieder Marmelade”. Also habe ich 4 kg Erdbeeren gekauft und mich abends an den Herd gestellt und Marmelade gekocht.

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Es sind 25 Gläser raus gekommen. 12 für uns (es muss ja ein Jahr halten) und der Rest ist für Freunde, Verwandte und Kollegen.

Für die, die auch mal wieder Lust haben Marmelade zu kochen und ein neues Rezept testen wollen, können gerne auf mein Rezept zurück greifen. Das Rezept findet ihr hier.

Liebe Grüße

Diana

Kennt Ihr den Hermann?

Habt Ihr schon einmal etwas von den Hermann gehört? Nein? Ich vor kurzem auch noch nicht. Als wir uns überlegen mussten, wie wir unseren Sohn nennen, sind wir auf den Namen Hemann gekommen. (Warum auch immer). Ich weiß nur, dass ich meinen Sohn nie so genannt hätte. (Nichts gegen die, die so heißen. Aber das ist einfach nicht mein Name. :D) Nichts desto trotz meinte, mein Kollege das er nur “den Herrmann” kennt.

Der Hermann, auch Glückskuchen genannt, ist ein Sauerteig aus Mehl, Milchsäurebakterien, Hefe, Milch und Öl. Der Teig ist die Grundlage des Kuchen. Das Besondere an diesem Kuchen ist, dass sich der Ansatz durch “Fütterung” vermehrt und stabil bleibt.

Täglich wird der Teig, den man von einer Freundin oder einem Freund bekommt, umgerührt. Am 5. und 10. Tag wird er dann mit den Zutaten aus dem Rezept, welches man auch bekommt, gefüttert. Am 10. Tag gibt man dann 1 Tasse inkl. Rezept weiter an eine Freundin oder Freund. 1 Tasse behält man selbst, um den Teig wieder anzusetzen (man kann ihn aber auch erst einmal einfrieren) und aus dem Rest wird dann der Hermann gebacken.

Meinen Hermann seht ihr in den folgenden Bildern. Ich habe ihn mit Schokostreuseln und Kirschen verfeinert und dann mit Schokolade übergossen.

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In den 80er und 90er Jahren hatte dieser Kuchen seinen “Höhepunkt” und wurde (wie oben beschrieben) als Kettenbrief weitergegeben.

Vielleicht habt auch Ihr Lust die Tradition des Hermann wieder aufleben zu lassen. Ich finde das echt witzig und habe meinen Teil des Teiges an meine Kollegin weitergegeben. So reißt wenigstens die Kuchenfütterung auf Arbeit nicht ab. 😀

Liebe Grüße

Diana

Adventskalender: Tür 17

Guten Morgen Ihr Lieben,

hinter dem heutigen Türchen versteckt sich dieses mal wieder ein leckeres Rezept. Und zwar meiner Meinung nach das beste BBQ-Soßen Rezept der Welt. Immer wenn wir Freunde zu Besuch haben, die gerne Fleisch essen, machen wir diese leckere Soße.

Tür 17, BBQ Soße

Und jetzt kommen wir zum Rezept:

  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 20 g Ingwer
  • 2 EL Butter
  • 5 EL brauner Zucker
  • 100 ml Apfelessig
  • 150 g Ketchup
  • 100 ml Worchestersoße

Die Zwiebeln, den Knoblauch und den Ingwer schält Ihr und schneidet diesen in grobe Stücke. Dann dünstet Ihr alles in der heißen Butter an. Danach gebt Ihr den Zucker dazu und lasst alles etwas karamellisieren. Jetzt gebt Ihr den Essig, Ketchup und die Worcestersoße dazu. Nun lasst Ihr alles so lange köcheln, bis Ihr eine dickliche Soße habt. Dann gebt Ihr das ganze durch ein Sieb und fertig ist Eure BBQ-Soße. Mit diesem Rezept bekommt Ihr ca. 200 ml BBQ-Soße raus.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachkochen.

Liebe Grüße

Diana

Adventskalender: Tür 7

Guten Morgen Ihr Lieben,

heute gibt es mal keine Verpackung, sondern etwas leckeres zum Naschen… Ich war gestern fleißig und habe Amerikaner gebacken.

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Ich bin natürlich keine Konditorin oder Bäckerin, aber ich finde fürs erste Mal sind sie doch ganz gut geworden, oder?

Da ich Euch das nicht vorenthalten möchte, gibt es jetzt das leckere Rezept:

  • 75 g weiche Butter
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • 250 g Mehl
  • 3 gestr. TL Backpulver
  • 100 ml Milch
  • Puderzucker
  • Zitrone
  • Giottokugeln
  • Marzipanmöhren
  • Kuvertüre oder braunen Zuckerguss (den gibt es fertig aus der Tube) 😉

Alle Zutaten mixt Ihr schön schaumig. Gibt je nach gewünschter Größe (mit einem Ess- oder Teelöffel) den Teig auf das Backpapier und schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen. Bei 165 ° Umluft werden die Amerikaner ca. 15 Min. gebacken. Dann bestreicht Ihr die Oberfläche mit Milch und backt sie weitere 5 Min. Jetzt müssen die Amerikaner nur noch auskühlen und Ihr könnt mit der Verzierung beginnen. Ich habe sie mit Zuckerguss überzogen, dann sofort eine Marzipan Möhre und eine geteilte Giottokugel rauf gemacht (so fallen sie dann nicht mehr runter). Nachdem der Zuckerguss getrocknet ist, habe ich noch mit einer braunen Zuckerglasur das Gestell der Ohrenschützer, die Augen und den Mund aufgemalt.

Und wie gefallen Euch meine kleinen Leckerbissen?

Liebe Grüße und einen tollen Wochenstart.

Diana

 

Adventskalender: Tür 4

Guten Morgen,

ich war fleißig und habe Marmelade gekocht. Als Etikett habe ich die selbstklebenden Ordnerrückenschilder genommen und die mit dem Stempelset “Hausgemachte Leckerbissen, Art-nr.: 140105) bestempelt.

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Und da ich Euch das Rezept meiner leckeren Erdbeer-Vanille Marmelade nicht vorenthalten möchte, gibt es hier das Rezept:

  • 1 kg Erdbeeren (frisch oder gefrohren)
  • 500 g Gelierzucker (2:1)
  • Mark von 2 Vanilleschoten (wer es vanilliger mag, kann ruhig mehr rein machen)

Die Erdbeeren werden erst püriert (ich mag keine Stücken in meiner Marmelade) und dann mit dem Gelierzucker, dem Vanillemark und den Schoten. aufgekocht. Dann macht Ihr die Gelierprobe. (Ich mag meine Marmelade etwas softer. Also nehme ich den Topf nach 3 Minuten vom Herd, dann ist sie PERFEKT!). Die Vanilleschoten holt Ihr nun aus dem Topf. Die Marmelade wird nun in sterile Gläser abgefüllt. Dann schraubt Ihr sie zu, stellt sie für 5 Minuten auf den Kopf und fertig ist die leckerste Marmelade der Welt.

Viel Spaß beim nachkochen.

Liebe Grüße und bis morgen

Diana